Kraft tanken durch Alleinsein – warum wir die Beziehung zu uns selbst pflegen sollten

Es ist ein dunkler Herbstabend und ich fahre mit dem Auto auf der Autobahn. Ich bin völlig in Gedanken. Ich erinnere mich an Menschen aus meinem Umfeld, an Menschen, mit denen ich zusammen war. Ich erinnere mich an Freude und daran, wie ich Spaß hatte. Und dennoch gibt es dann Momente so wie diesen, in denen ich mich irgendwie alleine fühle.

Weil niemand wirklich da ist. Weil niemand in der Nähe ist, mit dem ich mich austauschen oder mit denen ich gewisse Dinge teilen könnte.

Und auch das ist fair. Und es kommt aus dem Verlust heraus mit Menschen umgehen zu können. Mit Menschen Freundschaften aufbauen zu können. Mit Menschen Beziehungen pflegen zu können.

In diesen Momenten ist es für mich und für jeden, der diese nachdenklichen und manchmal vielleicht traurigen Momente erlebt, wichtig, sich über seine Situation klar zu werden und wieder klare Sicht zu haben. Klarwerden darüber, was uns eigentlich antreibt.

• Warum sind wir hier?
• Warum machen wir dieses oder jenes?
• Was sind unsere Motivationen?
• Was sind unsere Aufgaben?
• Erachten wir diese als sinnvoll?
• Worin erkennen wir für uns persönlich Sinn?
• Warum ist die Situation so, wie sie ist?

Erkenntnis bringt Zuversicht und Freude
Die Antworten auf diese Fragen finden wir nicht im Außen. Wir finden sie nicht bei anderen, weil andere dieses oder jenes gemacht haben. Wir können nur die Antworten nur im Innen finden, indem wir fragen, was uns dahin gebracht hat.
Wenn wir schließlich Antworten auf unsere Fragen finden, können wir aus der Erkenntnis wieder Freude und Zuversicht erhalten. Diese Antworten sind wie Scheibenwischer – wir erhalten wieder klare Sicht auf das, was wichtig ist. Genau darum geht es: Die Freude, sich die Lust auf Dinge wieder zurückzuholen, um fair und lustvoll durchs Leben gehen zu können.

Die Beziehung zu uns selbst pflegen
Diese Situationen und Momente, in denen wir alleine sind, so wie ich an diesem dunklen Herbstabend im Auto, eröffnen uns Chancen, um über uns zu reflektieren und daraus neue Kraft und Freude zu ziehen. Die Beziehung zu uns selbst, sollten wir daher regelmäßig pflegen. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie so etwas gehen soll? Ich persönlich meditiere, andere Menschen gehen zum Sport, wieder andere gehen alleine im Wald spazieren. Mache das, was für dich am besten passt und für dich den größten Benefit liefert.

Was ist also das, was dich am meisten antreibt? Was ist das, worauf du am meisten Lust hast? Und wenn du Lust auf etwas verspürst? Stell dir die Frage – wie komme ich da hin? Wie kann ich das umsetzen? Wie schaffe ich es diese Lust zu stillen, diese Freude immer wieder zu erreichen, um positive Gefühle zu bekommen?